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Heizflächen

Wärmeabgabe

 

Heizflächen - also am geläufigsten Heizkörper oder Fußbodenheizungen - müssen genau auf Einsatzbedingungen abgestimmt werden. Dazu berechnen wir den Wärmebedarf (die Heizlast) jedes einzelnen Raumes. Dabei ist es nicht allein ausschlaggebend, wie groß der Raum ist, weder die Fußbodenfläche noch der Rauminhalt.

 

Bei jedem Raum wird jede Umschließungsfläche betrachtet. Jeder cm² Außenwand verliert Wärme nach außen, je nachdem wie die Wand aufgebaut und gedämmt ist. Jedes Fenster verliert Wärme nach außen. Jedes Dach verliert Wärme, genauso wie ein Fußboden zu Erdreich oder zum unbeheizten Keller.

 

Auch innerhalb des Hauses geht Wärme verloren. Durch die Innenwand verliert das warme Bad Wärme an das kühlere Schlafzimmer, die Tür an den Flur. Der Keller nimmt dagegen wiederum Wärme vom darüberliegenden Wohnzimmer auf.

 

Es sollte schnell einleuchten, dass Faustformeln wie 70 W pro Quadratmeter nicht mehr als eine grobe Schätzung sein können. Daher sind wir schon seit Firmengründung davon überzeugt, dass jede Heizungsanlage und damit jede Heizfläche genau berechnet werden muss. Kein Brennwertkessel hat einen guten Wirkungsgrad, wenn zu hohe Rücklauftemperaturen zurückfließen. Keine Wärmepumpe kann hohe Temperaturen gleich wirtschaftlich erzeugen als niedrigere. Eine Heizungsanlage ist ein Gesamtsystem das komplett aufeinander abgestimmt werden muss.

 

Wenn also nun bekannt ist, wieviel Wärme ein Raum zur Beheizung benötigt, gilt es dafür die passende Heizfläche zu finden. Je größer die Heizfläche, umso niedriger kann die Systemtemperatur gewählt werden. Sind die Heizflächen kleiner, muss die Temperatur höher sein. Und natürlich kann nicht jeder Raum mit unterschiedlicher Heizungswasser-Vorlauftemperatur bedient werden.

 

Flachheizkörper

gibt es in sehr vielen verschiedenen Abmessungen wie Baulänge und Bauhöhe.

Damit für die gewünschte Abmessung die richtige Heizleistung gefunden wird, gibt es unterschiedliche Typen mit unterschiedlichen Bautiefen von Typ 10 (eine Platte ohne Konvektionsschächte) bis Typ 33 (3 Platten mit 3 Konvektionsschächten)

Flachheizkörper gibt es mit der bekannten, leicht profilierten Oberfläche oder mit absolut planebener Oberfläche.

 
Tieftemperaturheizkörper

sind speziell für den Einsatz mit niedrigen Vorlauftemperaturen konstruiert. Die Konvektions-Wärmeabgabe (also durch Luftbewegung durch den Heizkörper) wird durch kleine Ventilatoren unterstützt.

 
Bad-Heizkörper / Handtuchtrockner

in Standard-Ausführung weiß

oder Design-Heizkörper in fast unendlicher Vielfalt

(beachten Sie auch unsere Links unter Partner\Hersteller)

 
Fußbodenheizung

Trocken-System für die Sanierung

für Fußbodenaufbauten ab 5cm möglich

(Oberkante Rohboden bis Oberkante Fertigbodenbelag)

 

Fußbodenheizung

Nass-Tackersystem

oder Nass-Sanierungssystem

 
Wandheizung

nass oder trocken

 
Deckenheizung

 

Betonkernaktivierung

 

 

Auch wenn das Gesamtsystem aufeinander abgestimmt werden muss, eine Heizfläche wird nie energiesparend wirken können. Ein Raum braucht eine gewisse Wärmemenge, ob diese mit einem Heizkörper, einer Fußboden- oder Wandheizung eingebracht wird spielt eine untergeordnete Rolle.

 

Hier ist der hydraulische Abgleich von viel größerer Bedeutung, damit der Heizkörper auch nur die Wassermenge, und damit Heizleistung, bekommt, die er benötigt. Vom ersten bis zum letzten Heizkörper.

 

Bedienen Sie Ihren Raumthermostaten richtig: Er ist kein Ein-Aus-Schalter. Gewünschte Temperatur einstellen, Wohlfühltemperatur finden und möglichst gleichmäßig heizen um niedrige Vorlauftemperaturen zu ermöglichen. Eine Heizpause spart fast nie Energie, sie verschiebt nur den Zeitpunkt wann Energie verbraucht wird - meist mit Komforteinbußen. Muss durch die Heizpausen die Vorlauftemperatur erhöht werden, wird sogar Energie verschwendet.


 

Fußbodenheizung Trockensystem
Designheizkörper Entreetherm
Wandheizung Trockensystem