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Ölfeuerungen

Bei Ölfeuerungen gehört die Brennwerttechnik mittlerweile auch schon lange zum Stand der Technik. Brennwerttechnik bedeutet, dass die Abgase unter den Taupunkt, möglichst nahe an die Heizungsrücklauftemperatur, abgekühlt werden. Dabei entsteht Abgaskondensat, welches zusätzliche nützbare Wärmeenergie beinhaltet (Kondensationswärme). Die Kondensationswärme galt sehr lange als nicht nutzbar, das Kondensat gefährlich aggressiv für den Kesselwerkstoff, so dass man lange versucht hat die Abgaskondensation bewusst zu verhindern.

 

Häufig werden feuerungstechnische Wirkungsgrade noch immer auf den unteren Heizwert Hi des Brennstoffs bezogen und damit Wirkungsgrad-Angaben von über 100% ausgewiesen - weil durch die Nutzung der Abgaskondensation auch Wärme des oberen Heizwerts (Brennwerts) Hs genutzt wird. Ein tatsächlicher Wirkungsgrad über 100% ist natürlich nicht möglich, darum werden mittlerweile auch häufig zwei Wirkungsgrade angegeben.

 

Ölfeuerungen bieten häufig bei Modernisierungen noch immer eine sehr wirtschaftliche Möglichkeit, wenn die Öltanks, der Tankraum und andere Umstände noch nutzbar sind.

 

Ein neuer Ölbrennwertkessel muss mit einer zweiten Maßnahme kombiniert werden, um die Anforderungen des EWärmeG zu erfüllen. Hier bietet sich oft eine thermische Solaranlage an. Auch Kombinationen mit Scheitholzkesseln oder Split-Wärmepumpen sind möglich und wirtschaftlich. Auch Kombinationen mit anderen Lösungsmöglichkeiten außerhalb der Heizungstechnik („Ersatzweise Erfüllungsmaßnahmen“) sind möglich.

 

Informationen zum EWärmeG: Umweltministerium Baden Württemberg / EWärmeG 2015

 

Wenn ein Ölkessel bereits vorhanden und technisch noch in Ordnung ist, bietet eine Ergänzung mit einer regenerativen Wärmequelle die Möglichkeit eine zweistufigen Modernisierung um die notwendigen Investitionskosten aufzuteilen.

 

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